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So., 01.02.2026
Ehrenamt

„Der SV Glienicke ist mein Baby und wird es auch immer bleiben“

Gemeinde Glienicke/Nordbahn
Kurier-Redakteur Arne Färber (Glienicker Kurier | Februar 2026)

Interview mit Sabine Krüger, der ehemaligen Vorsitzenden des SV Glienicke

Sie ist eine Institution im Verein und niemand vor ihr hat die Geschicke des SV Glienicke länger geleitet. Sabine Krüger gab im November 2025 nach 25 Jahren ihr Amt als Vorsitzende ab. Bereits seit 1970 ist sie Mitglied im zweitgrößten Sportverein Oberhavels, erhielt 2013 den Ehrenamtspreis der Gemeinde und ist seit 2021 Ehrenmitglied beim SVG. Kurier-Redakteur Arne Färber sprach mit der 65-Jährigen über ihre Gründe, das Amt der Vorsitzenden abzugeben, die Entwicklung des Vereins, Herausforderungen und Krisen sowie über ihre Prinzipien und Werte.

Titelbild: Eine Ära endete: Sabine Krüger gab nach 25 Jahren den Vorsitz ab.

❯ Glienicker Kurier: Frau Krüger, Sie haben als Vorsitzende des SV Glienicke eine Ära geprägt. Wie fühlt es sich an, nach 25 Jahren das Amt abzugeben?

Sabine Krüger: Es war ja schon vor zweieinhalb Jahren mein Plan, mich aus dem Vorstand zurückzuziehen. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme, die mich in meiner Auffassung bestärkt hatten, diesen Plan auch in die Tat umzusetzen. Aber: Ich bin mit meinem Entschluss ja nicht aus dem Verein ausgetreten und somit ganz weg. Im Gegenteil. Ich trainiere nach wie vor den Volleyball-Nachwuchs, leite die Geschäftsstelle und bin weiterhin Ansprechpartner.

Daher fällt mir der Abschied aus dem Vorstand auch nicht schwer. Natürlich wird es noch die eine oder andere Situation geben, in der ich reflexartig denke, dass ich dies oder jenes noch machen müsste. Ich werde da sicherlich eine gewisse Zeit brauchen, um mich an die neue Situation zu gewöhnen. Aber ich fühle mich auch ein Stück weit befreit, weil die Last auf meinen Schultern recht groß war. Unser Verein ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Damit stieg auch der Umfang meiner Arbeiten und Pflichten als Vorsitzende. Der Arbeitsaufwand und die Verantwortung in Summe wurden mir am Ende zu groß. Ich bin einfach an meine Grenzen gekommen.

Klar ist jedoch auch, dass der SV Glienicke mein Baby ist und auch immer bleiben wird. Aber irgendwann muss man auch mal loslassen können.

❯ Welche Entwicklungen oder Veränderungen im Verein sind Ihnen während Ihrer Amtszeit besonders im Gedächtnis geblieben?

Es gab mehrere große Infrastrukturprojekte, die die Entwicklung des Vereins positiv beeinflusst haben. Der erste große Schritt war die Eröffnung der Dreifeldhalle 1999. Da sind wir von 120 Mitgliedern gleich auf 300 angewachsen. Vor allem sind viele Abteilungen, die uns wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten in Richtung Berlin verließen, wiedergekommen. Das gilt zum Beispiel für Badminton, Tischtennis und Volleyball.

Auch der Umbau der Außensportanlage an der Grundschule 2007 und der neue Sportplatz in der Bieselheide 2011 haben unserem Verein neue Möglichkeiten eröffnet. Dank der beiden Plätze ist aus unserer Fußball-Freizeitmannschaft eine gut strukturierte Abteilung Fußball geworden.

Des Weiteren haben wir nach dem Abriss der alten Kegelbahn die damalige Schützenhalle 2009 zur Kegelbahn umgebaut und die Neuerrichtung der Schützenhalle auf dem Anbau hinbekommen. Damit konnten sowohl die Sportschützen als auch die Kegler die neuen Anlagen nutzen. Das war die Grundlage für eine Weiterentwicklung beider Abteilungen. Nicht zu vergessen ist die 2017 erfolgte Modernisierung der Meyton-Anlage mit acht elektronischen Schießständen.

❯ Worauf sind Sie rückblickend besonders stolz?

Wir konnten dank „Drums Alive“ den SV Glienicke bundesweit bekanntmachen. Unsere Sportlerinnen und Sportler gewannen 2013 den kleinen „Stern des Sports“ in Gold. Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Breitensportwettbewerb. Der Rahmen dieser Veranstaltung am Pariser Platz in Berlin war herausragend.

Des Weiteren hatten wir im März 2007 die deutsche U16-Nationalmannschaft der Jugendvolleyballerinnen bei uns zu Gast. Bevor sie zur EM fuhren, absolvierten sie ein Testspiel gegen Holland in der ausverkauften Dreifeldhalle. Das war für uns ein großes Event.

❯ Welche Herausforderungen haben den Verein nachhaltig am meisten geprägt?

Nach der politischen Wende wies der SV Glienicke noch alte Strukturen auf. Wir hatten uns damals vom VfB Hermsdorf die Satzung geholt. Das war aber ein Konstrukt, das schwierig zu händeln war. Das Büro und die Geschäftsstelle des Vereins befanden sich bei mir zu Hause.

Die Arbeitszeiten für den SVG stiegen kontinuierlich an, wodurch meine berufliche Selbstständigkeit enorm litt. Ich habe 2012 gesagt, dass ich so nicht mehr weitermachen kann und den Vorsitz abgeben muss. Wir hatten dann Arbeitsgruppen gebildet, um den Verein umzustrukturieren.

In den Nebenräumlichkeiten der Alten Halle fanden wir für unsere Geschäftsstelle eine neue „Zuflucht“. Auch die Beitragsstrukturen wurden angepasst. Dadurch hatten wir einen größeren finanziellen Spielraum. Insgesamt haben wir den Verein auf eine neue Grundlage stellen können, sodass ich für mich entschied, im Vorstand weiterzumachen.

❯ Wie haben Sie Krisen oder schwierige Phasen im Verein bewältigt?

Die Corona-Pandemie hat der Verein richtig gut überstanden, weil es Initiativen aus den Abteilungen gab. Wir haben Online-Sport angeboten, um den Kontakt zu den Mitgliedern zu halten. Es sind in dieser Zeit auch Aktionen entstanden. Zum Beispiel haben viele bei uns im Verein gebacken und die Kuchen bei Apotheken, Ärzten, Lebensmittelgeschäften und der Bank vorbeigebracht. Es war eine Geste des Dankes für ihren Einsatz trotz Corona.

Klar gab es Leute, die ihre Mitgliedschaft bei uns gekündigt hatten, weil sie keinen Sport mehr treiben konnten. Ich habe dann versucht ihnen klarzumachen, dass sie eine Mitgliedschaft und keinen Vertrag eingegangen sind. Mitgliedschaft heißt für mich, dass man zusammen durch schwierige Zeiten gehen muss. Wir hatten aber zum Glück nur wenige Kündigungen. Unser Verein gab und gibt vielen Menschen einen Halt. Es ist das Familiäre, das den SV Glienicke ausmacht.

❯ Ein Verein mit über 1.100 Mitgliedern ist groß – wie schafft man es, dass sich trotzdem jeder gesehen fühlt?

Es sind vorrangig die Trainer und Abteilungsleitungen, die dafür sorgen, dass sich jedes einzelne Mitglied gut aufgehoben fühlt. Für den Vorstand war es immer wichtig, dass sich jede der neun Abteilungen gesehen fühlt. Meine oberste Maxime hieß immer, Präsenz zu zeigen, ein offenes Ohr zu haben und zu unterstützen.

❯ Wie hat sich die Mitgliederstruktur in Ihrer Amtszeit verändert?

Mit dem Mitgliederzuwachs ist auch ein Zuwachs in allen Altersklassen einhergegangen. Der Gesundheitssport ist inzwischen zur größten Abteilung geworden, dadurch ist natürlich der Anteil der Senioren proportional mehr gestiegen. Fußball und Volleyball zählen dagegen mehr Kinder als Erwachsene. Auch unser Eltern-Kind-Turnen hat eine große Bedeutung in unserem Verein gewonnen.

❯ Welche Werte oder Prinzipien waren Ihnen als Vorsitzende am wichtigsten?

Mir war immer Ehrlichkeit ganz wichtig. Dazu gehörte auch, mal einen Fehler zuzugeben. Aber auch die Bereitschaft zu zeigen, mit anpacken zu wollen, ist in einem Verein unerlässlich. Da bin ich immer vorneweg gegangen und habe da wohl zu viel von anderen erwartet. Mein Wunsch war es immer, dass sich mehr unserer Mitglieder auch für die anderen Abteilungen interessieren und über den Tellerrand schauen. Wenn der Gesamtverein etwa einen „Tag der offenen Tür“ veranstaltet, gehe ich davon aus, dass die Mitglieder von sich aus sagen, dass sie dann helfen. Ich habe aber die Erkenntnis gewonnen, dass man um jeden Helfer kämpfen muss. Es wird immer schwieriger, Leute für ehrenamtliche Arbeiten zu gewinnen. Es sind daher immer dieselben und meistens die älteren Mitglieder bei uns, die sich engagieren.

Mir war aber auch immer eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der ständige Kontakt zur Kommunalpolitik, dem Kreissportbund und dem Landessportbund sehr wichtig.

❯ Wie lange wollen Sie sich bei Ihrem Herzensverein noch ehrenamtlich engagieren?

Solange wie es meine Gesundheit zulässt und wie ich Spaß habe, bleibe ich auf jeden Fall als Volleyball-Trainerin aktiv. Das ist mein großes Hobby. Ich habe den Eltern der Kinder schon gesagt, dass sie mir Bescheid geben sollen, wenn ich mit dem Rollator in die Halle gerollt komme. Dann würde es vielleicht doch nicht mehr so als Trainerin passen. Da haben zwar alle gelacht, aber alles hängt eben von der Gesundheit ab.

Wie lange ich als Geschäftsstellenleiterin noch tätig bin, kann ich nicht sagen. Mein Mann ist jetzt Rentner, aber wir wollen ja noch etwas erleben und auch mal spontan wegfahren.

Auszug Glienicker Kurier | Februar 2026: Interview mit Sabine Krüger

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