Abteilung Gesundheitssport
Kindersport
Für 5 - 7-jährige Kinder Mittwoch + Freitag 15.00 Uhr
Für 7 - 9-jährige Kinder Mittwoch + Freitag 16.00 Uhr
"Alte Turnhalle", Hauptstraße 64
Altersgerechter Sport ohne sich auf eine Sportdisziplin festzulegen. Spaß und Abwechslung stehen im Vordergrund und die Möglichkeit sich auszuprobieren. Spielerisch werden Koordinationsfähigkeiten, Sozial- und Durchsetzungsverhalten systematisch erlernt. Altersspezifische Entspannungsübungen runden das Programm ab.
Der Trainer, Joachim Floericke, hat eine Erzieherausbildung, die C-Lizenz für den Breitensport und die B-Lizenzen für den Präventionssport:
- Bewegungs- und Stützapparat
- Stressbewältigung und Entspannung
- Herz- Kreislaufsystem und Ausdauer
Kommen Sie mit mit ihren Kindern unverbindlich zu einer Probestunde.
Weitere Infos unter Manuela Otto, Telefon 03303 595794 oder Joachim Floericke, Telefon 033056 231132
Sportmedizinische und pädagogische Kernziele beim Kindersport:
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Persönlichkeitsentwicklung Fantasie und Kreativität Gesundheit |
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Koordination (lat.: cum ordo)

Koordiniert ist das, was nach einer Ordnung abläuft. Die Koordination umfasst das Zusammenspiel von Muskeln, Weichteilen, Nervensystem und Psyche zu Funktionen. Eine besondere Bedeutung im Rahmen dieses Zusammenspiels haben die Analysatoren des äußeren und inneren Regelkreises.
Sensible Koordinationsphasen in bestimmten Altersbereichen müssen unbedingt gefördert werden. Koordinationsschwächen haben ihre Ursachen zunehmend in der Vernachlässigung einer variablen Ausbildung der koordinativen Fähigkeiten im Kindes- und Jugendalter.
Durch das Training von zeitbegrenzten Koordinationsphasen werden Gehirnverbindungen geschlossen, die das Lernen für das gesamte Leben erheblich verbessern. Verpasste zeitliche Förderungsphasen von Koordinationsfähigkeiten lassen sich nur sehr begrenzt nachholen.
Sensible Phasen

Erscheinungsformen von Koodinationsschschwächen
- Haltungslabilität
- eckiger, arhythmischer Bewegungsablauf
- Unsicherheit auf geringen oder instabilen Unterstützungsflächen
- überflüssige Mitbewegungen
- Mimik/Gestik
Alters- und geschlechtsabhängiger Gesundheitsfitnesstest für 6-17-Jährige
Erfassung des Ist- und Sollzustand des Kindes. Die kindergerechten Übungen lassen die Verbesserungspotenziale erkennen, so das unser Verein dementsprechend zielgerichtet passend spielerische Übungen im Trainingsplan mit einfließen lassen um ihre Kinder optimal zu fördern.
Beurteilung entspricht dem Schulnotensystem: 1 = sehr gut, 2 = gut, 3 = befriedigend, 4 = ausreichend, 5 = mangelhaft, 6 = ungenügend.
Diagramm: weniger Rotfläche bedeutet ein gutes Ergebnis.
Sollte bei einer Übung eine Note 3 oder 4 stehen besteht Handlungsbedarf.
Der Test sollte einmal im Jahr durchgeführt werden.



Begriffsbestimmung
- Antizipationsverhalten:
Vorausschauendes Denken was im Verhalten umgesetzt werden kann. - Ausdauer:
Ermüdungswiderstandsfähigkeit (Herz- Kreislaufsystem) - Body Maß Index (BMI):
Klassifizierung des Körpergewichtes in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Körpergewicht (Über- und Untergewicht) - Dehnfähigkeit:
Beweglichkeitsfaktor - Differenzierungsfähigkeit:
geht es um die Genauigkeit und Feinabstimmung einer Bewegung. Die Muskeln, Bänder und Sehnen liefern Informationen, welche für motorische Bewegungen situativ umgesetzt werden können. - Gelenkigkeit:
ist ein Hauptfaktor der sportmotorischen Beweglichkeit. Als Gelenkigkeit bezeichnet man die individuelle Ausprägung der Schwingungsweite in den Gelenken. - Gleichgewichtsfähigkeit:
ist die Fähigkeit, den gesamten Körper im Gleichgewichtszustand zu halten oder während und nach umfangreichen Körperverlagerungen diesen Zustand beizubehalten, beziehungsweise wiederherzustellen. - Kraftausdauer:
bezeichnet die Ermüdungswiderstandfähigkeit des Körpers bei statischen und dynamischen Krafteinsätzen - Maximalkraft:
ist die größtmögliche Kraft, die das Nerv-Muskel System willkürlich gegen einen Widerstand auszuüben vermag. Die Maximalkraft bildet die Grundlage für die anderen Krafteigenschaften (Kraftausdauer, Schnellkraft). Sie kann in zwei verschiedene Kategorien unterteilt werden. Die statische Maximalkraft (z.B. Haltekraft) ist die größtmögliche Kraft, die ein Nerv-Muskel System gegenüber einem unüberwindbaren Widerstand ausüben kann. Im Gegensatz dazu tritt die dynamische Maximalkraft (z.B. Stoßkraft) innerhalb von Bewegungen auf.
Drei Faktoren bestimmen die Maximalkraft:
der physiologische Muskelquerschnitt (die Muskeldicke)
die intermuskuläre Koordination (das Zusammenspiel verschiedener Muskeln)
die intramuskuläre Koordination (das Zusammenspiel der Muskelfasern in einem Muskel) - Orientierungsfähigkeit:
ist die Fähigkeit zur Bestimmung und zieladäquaten Veränderung der Lage und Bewegung des Körpers in Raum und Zeit bezogen auf ein definiertes Aktionsfeld. - Reaktivkraft:
ist die Fähigkeit eines Muskels exzentrische und konzentrische Kontraktionen optimal zu koordinieren. Das heißt, bei einem schnell ablaufenden Dehnungs-Verkürzungszyklus einen hohen Kraftstoß zu realisieren. Diese Fähigkeit ist eine von der Schnellkraft teilweise unabhängige motorische Qualität. Sie basiert neben der Maximalkraft und der schnellen Kontraktionsfähigkeit vor allem auf der reaktiven Spannungsfähigkeit des Muskels. - Regeneration:
Unter Regeneration werden Prozesse verstanden, die zur Wiederherstellung eines physiologischen Gleichgewichtszustandes führen. Sie stehen immer in Bezug zu einer vorausgehenden Belastung und haben (wieder-)versorgende Funktion - Rhythmusfähigkeit:
ist die Kombination von mehreren Denk- und Umsetzungsfaktoren. - Schnellkraft:
die größtmögliche Kontraktionsgeschwindigkeit, die das Nerv-Muskel System gegenüber einem Widerstand willkürlich ausüben kann, d. h. die höchstmögliche Kraftentwicklung pro Zeiteinheit.
Weitere Infos unter Manuela Otto, Telefon 03303 595794 oder Joachim Floericke, Telefon 033056 231132


