Abteilung Gesundheitssport

Fit ab 50

"Man kann zwanzig Jahre 50 sein - Bewegung ist eine Lebensqualität!"

Alterspezifischer Gesundheitssport mit einem abwechslungsreichen Bewegungsprogramm für alle ab 50.
Koordination, Gleichgewicht, Beweglichkeit, Ausdauer und Muskelaufbau und Muskelkrafterhaltung werden systematisch mit viel Spaß trainiert. Progressive Tiefenmuskelentspannungen und QiGong runden das Programm ab.

Kommen Sie einfach unverbindlich und kostenlos zu einer Probestunde vorbei.

Montag und Freitag jeweils 18.00 Uhr

Alte Turnhalle Glienicke
Hauptstr. 63

Sport im Alter

Eine weit verbreitete und falsche Ansicht ist, das Sport und Jugend zusammengehören. Mit maßvollem Sport, oder modern ausgedrückt, mit einem angemessenen Fitness-Training, kann in jedem Alter noch begonnen werden. Kreislaufsystem und Muskulatur sind auch im Alter von 70 noch trainierbar. So ist beispielsweise beim Krafttraining das Ausmaß der Zunahme an Muskelleistung und der damit verbundene Gewinn an Sicherheit und Wohlbefinden bei Älteren zumeist verblüffend.

Und Sport im Alter ist nicht nur gut für den Körper, auch Kopf und Gemüt werden gefordert und gefördert. Wer sich ausreichend bewegt und seine Muskulatur trainiert, hat gute Aussichten, auch im hohen Alter noch fit und gesund zu sein.

Was gibt es zu beachten?

Gewiss gibt es tatsächlich Gefahren beim Sport im nicht mehr jugendlichen Alter. Ein 45-Jähriger, der sich seit der Lehrlingszeit nie mehr sportlich betätigt hat und nun plötzlich und ohne Vorbereitungen jede Woche zehn Kilometer durch den Wald jagt, könnte dabei sein Herz gefährden. Eine ärztliche Untersuchung vor der Aufnahme einer regelmäßigen sportlichen Betätigung ist also ganz sicher eine Grundvoraussetzung, damit Sie Ihren körperlichen Zustand und Ihre Leistungsfähigkeit überprüfen lassen können.

Der Nutzen von Sport im Alter

Probieren Sie es aus: Es geht Ihnen schon nach ein wenig Training, etwa beim Ballspielen mit Ihren Enkeln, einfach rundum besser. Die Koordinationsfähigkeit steigt, die Selbstsicherheit in Alltagssituationen, beispielsweise im Straßenverkehr, bleibt erhalten oder nimmt zu. Lockere Entspannungsübungen wiederum helfen dabei, Stress-Situationen zu bewältigen.

Mit einem Ausdauertraining werden hauptsächlich Herz und Kreislauf verbessert. Untersuchungen haben gezeigt, dass im höheren Alter aber auch Krafttraining empfehlenswert ist. Dadurch kann mancher Unfall und mancher Griff zur Pille vermieden werden. Es gibt kein Medikament und keine andere Maßnahme, die einen dem Muskeltraining vergleichbaren gesundheitlichen Nutzen besitzt. Durch Muskeltraining können beispielsweise Rücken- oder Gelenkschmerzen, Knochenabbau, Übergewicht und Alterszucker vorgebeugt werden. Ältere Menschen könnten sich durch den Erhalt der Kraft die Voraussetzungen für uneingeschränkte Mobilität beim Bergwandern oder Radfahren oder auch für lieb gewonnene Arbeiten im Garten schaffen.

Sport im Alter verhilft also zu einer Verbesserung der Lebensqualität: Länger jung bleiben durch weniger Schwindelgefühle, weniger Atemnot, mehr Kraft, weniger Stürze, und dadurch weniger Verletzungen und Knochenbrüche. Sie werden beweglicher, ausdauernder, kräftiger, widerstandsfähiger, gesünder. Der Nutzen von Sport im Alter kann also gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Bewegung im Alter hält tatsächlich Leib und Seele zusammen, sie schenken sich damit Kraft und Ausdauer.

Auch wenn Sport nicht nur eine Angelegenheit für die Jungen ist, sind viele im Alter nicht mehr so unbekümmert, haben vielleicht Angst vor Verletzungen, vor Schmerzen, und sie trauen sich nicht an etwas Neues heran. Nicht selten machen sich auch körperliche Störungen oder Leiden bemerkbar. Umso wichtiger ist eine professionelle Beratung und Führung. Ein gut geführter, qualitätsorientierter Gesundheitssportverein bietet die Gewähr, dass das Training sicher durchgeführt, und den individuellen Voraussetzungen des Trainierenden angepasst wird.

Krafttraining ist auch in sehr hohem Alter ein ideales Training zur Stärkung der Muskeln. Das Training hat einen positiven Einfluss auf die Beweglichkeit, den Stoffwechsel und den Kreislauf.

Gymnastik oder Altersturnen ist ein gutes Training für Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit.

Sport bei Krankheiten

Auch chronisch Erkrankte müssen nicht auf Sport verzichten. Auf ärztliches Anraten hin können Sportarten gefunden und Trainingsprogramme entwickelt werden, um schon die allgemeine Verfassung zu verbessern. Dabei sind, je nach Erkrankung, bestimmte Punkte zu beachten.

Herzkrankheiten:

  • Abbau der vier wichtigsten Risikofaktoren (Übergewicht, Rauchen, hoher Blutdruck, Bewegungsmangel) durch den Sport
  • Voraussetzung: Optimale medizinische Maßnahmen (Medikamente, Operationen (z.B. Bypass), Spezial- und Hausärztliche Kontrollen etc.)
  • Regelmäßiges körperliches Training führt zu Verbesserung der Durchblutung des Herzmuskels und der Herzkranzgefässe, des Blutdrucks und dadurch der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Aerobes Ausdauertraining und gut dosiertes Krafttraining (Kraftausdauer) sind erlaubt. Für Herzoperierte in den ersten drei Monaten keine Kraftübungen mit Muskelzug am Brustbein.

Hoher Blutdruck:

  • Regelmäßiges aerobes Ausdauertraining führt zu Verbesserung des Blutdrucks. Bei ungenügender Blutdruckeinstellung: Medikamente. Blutdruckkontrollen durch Hausarzt, Selbstmessungen, 24 Std. Messungen und bei Ergometriebelastungen.

Zuckerkrankheit:

  • Voraussetzung ist die optimale Einstellung des Diabetes durch Diät und Medikamente.
  • Bessere Einstellung des Blutzuckers durch jegliche Art körperlicher Betätigung, auch Krafttraining.
  • Blutzucker-Selbstmessungen durch Patienten sehr zu empfehlen.

Osteoporose:

  • Regelmäßige körperliche Betätigung vermindert den Knochenabbau und fördert den Knochenaufbau.
  • Keine Risikosportarten mit Verletzungs- und Sturzgefahr, sondern aerobes Ausdauertraining und Krafttraining sind sehr zu empfehlen.
  • Regelmäßige Kontrollen beim Hausarzt sowie Knochendichtemessung (Densitometrie) beim Spezialisten sind wichtig.

Trainingshinweise

Wer regelmäßig und angemessen Sport treibt, wird sich besser fühlen, besser aussehen, besser belastbar sein und bessere allgemeine Fitness erreichen. Eine Gesundheitsprüfung wird empfohlen insbesondere

  • bei Anfängern und Wiedereinsteigern über 35 Jahre
  • wenn es Vorerkrankungen und Beschwerden gibt
  • bei Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Diabetes, langjährigem Bewegungsmangel oder Übergewicht; gehen Sie in solchen Fällen erst zu Ihrem Hausarzt oder zu einem Sportarzt.

Fünf zusammenfassende Punkte für Ihren Sport im Alter

  1. Sport im Alter ist möglich, sinnvoll und notwendig, auch für Wiedereinsteiger oder Anfänger. Aber Ihr Fitnessprogramm sollte vielseitig sein und Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination gleichermaßen fördern.
  2. Sport soll stets Spaß machen, damit auch die Seele lacht beim Sport. Quälen Sie sich niemals.
  3. Am meisten Spaß macht Sport in einer Gruppe oder im Verein. Gemeinsam sind Bewegung, Spiel und Sport ein Vergnügen, und Sie können zudem noch Kontakte knüpfen.
  4. Möglichkeiten für Sport gibt es auch im Alltag: steigen Sie Treppen statt den Aufzug zu nehmen und gehen Sie möglichst oft zu Fuß. Schnelles Gehen, modern auch Walking genannt, ist bekanntlich auch Sport!
  5. Wird gewohnter Sport anstrengend, an eine Erkrankung denken! Regelmäßig ärztliche Untersuchungen helfen Schäden zu vermeiden.

Tilo Kussatz entwickelte diese Website.

Diese Internetseite wurde entwickelt von Tilo.

Kontakt: Tilo.